Ev.-Luth. St. Johanniskirchengemeinde Malchin
Ev.-Luth. St. Johanniskirchengemeinde Malchin

Wichtige Informationen



In der St. Johanniskirche können wir wieder Gottesdienste feiern.
Folgende Auflagen sind dabei zwingend zu beachten:

- Maximal 60 Personen dürfen am Gottesdienst teilnehmen.
- Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Das gilt nicht für Menschen, die zusammen in häuslicher Gemeinschaft leben.
- Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wird dringend empfohlen. (Tücher und Schals sind ebenfalls zulässig.)
- Die auf den Sitzflächen markierten Plätze sind zu nutzen. (Auf „Stammplätze“ muss verzichtet werden.)
- Es ist eine Teilnehmerliste zu führen, die die Namen, Anschriften und Telefonnummern aller Teilnehmer enthält. Die Datenschutzrichtlinien dazu liegen aus. Für das Eintragen in die Liste planen Sie bitte vor dem Gottesdienst etwas Zeit ein.

Bitte folgen Sie den Anweisungen der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde. Bei Fragen helfen sie gerne weiter.

Manche dieser Auflagen sind sicher beschwerlich und schmerzlich. Sicherlich fällt es uns allen aber leichter, mit der Aussicht auf Erleichterungen zu leben, als ggf. neuerliche Einschränkungen hinzunehmen.


Wichtige Informationen finden Sie auch auf den Seiten unseres Kirchenkreises, der Landeskirche und des Landkreises:

http://www.kirche-mv.de/Corona.corona.0.html

https://www.nordkirche.de/

https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de

Bleiben Sie behütet und Gott befohlen,
Ihr Pastor Markus Hasenpusch]



Ein Jahr mit Corona

Vor ziemlich genau einem Jahr, am 8. März 2020, haben wir in der St. Johanniskirche den vorerst letzten Gottesdienst gefeiert. Dann war es nicht mehr erlaubt. Erst im Mai konnten wir unter Auflagen, die bis heute in teils verschärfter Form gelten, wieder Gottesdienste feiern.
Ein Jahr mit Corona und Covid-19 liegt jetzt hinter uns. Schon ein ganzes Jahr.
Wenn ich auf diese letzten 12 Monate zurückblicke, fällt mir zuerst ein, was alles nicht möglich war, was alles nicht sein konnte und was alles ausfallen musste.
Keine Gottesdienste an Karfreitag und Ostern, kein Abendmahl. Das Karussell-Konzert und alle Konzerte zum 30-jährigen Jubiläum der Musikschule – abgesagt. Das Gemeindefest und die sonst so vollen Gottesdienste am Heiligen Abend – ausgefallen.
Die regelmäßigen Treffen der Kinder und Jugendlichen, die Chorproben und Gemeindenachmittage, die Gottesdienste in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Gebiet unserer Gemeinde – alles nicht möglich.
Und auch wenn wir wieder Sonntagsgottesdienste feiern – gesungen wird nicht. Abstand ist einzuhalten. Das ist alles bedrückend. Und immer wieder erfahre ich, wie sehr Menschen unserer Gemeinde das alles fehlt, was sonst immer so normal und selbstverständlich war.

Manchmal aber hat dieser erzwungene Verzicht auch Dinge ermöglicht, die es sonst wohl nicht gegeben hätte. Das Krippenspiel, sonst in der voll besetzten Kirche aufgeführt, gab es diesmal als Video im Internet oder auf DVD zu sehen. Die Passionsandachten fallen nicht aus, sie können gehört oder zu Hause gefeiert werden. Wir bleiben verbunden, wenn auch anders als vorher.
Nicht alles erreicht alle, nicht alles ist für jeden das Richtige. Aber das war auch vor Corona so.

Unser Leben als Gemeinde wird sicher anders sein nach Corona. Unsere Kirche wird sich ändern, vielleicht digitaler werden. Aber Veränderung gab es schon immer. Sie ist der Normalzustand, vielleicht jetzt beschleunigt.

Trotzdem bleibt die Sehnsucht nach dem Bekannten, nach dem, wie es „vorher“ war. Und ich glaube, dass Vieles davon auch wiederkommt. Vermutlich müssen wir bis dahin noch eine Weile durchhalten, noch manche Einschnitte und Beschränkungen ertragen. Manche Enttäuschung erleben über nicht eingehaltene Zusagen und allzu großspurige Versprechen zu Impfungen und Tests.

„Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“, sagt der Auferstandene zu seinen Jüngern, als er sie in die Welt schickt (Mt 28,20). Das gilt auch uns. Alle Tage.

Ihr Pastor Markus Hasenpusch