Ev.-Luth. St. Johanniskirchengemeinde Malchin
Ev.-Luth. St. Johanniskirchengemeinde Malchin

Wichtige Informationen



In der St. Johanniskirche können wir wieder Gottesdienste feiern.
Folgende Auflagen sind dabei zwingend zu beachten:

- Maximal 60 Personen dürfen am Gottesdienst teilnehmen.
- Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Das gilt nicht für Menschen, die zusammen in häuslicher Gemeinschaft leben.
- Eine medizinische Gesichtsmaske (zum Beispiel OP-Maske gemäß EN 14683) oder Atemschutzmaske (zum Beispiel FFP2-Maske) ist über die gesamte Gottesdienstdauer, auch am Platz, zu tragen.
- Die auf den Sitzflächen markierten Plätze sind zu nutzen. (Auf „Stammplätze“ muss verzichtet werden.)
- Es ist eine Teilnehmerliste zu führen, die die Namen, Anschriften und Telefonnummern aller Teilnehmer enthält. Die Datenschutzrichtlinien dazu liegen aus. Für das Eintragen in die Liste planen Sie bitte vor dem Gottesdienst etwas Zeit ein.

Bitte folgen Sie den Anweisungen der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde. Bei Fragen helfen sie gerne weiter.

Manche dieser Auflagen sind sicher beschwerlich und schmerzlich. Sicherlich fällt es uns allen aber leichter, mit der Aussicht auf Erleichterungen zu leben, als ggf. neuerliche Einschränkungen hinzunehmen.


Wichtige Informationen finden Sie auch auf den Seiten unseres Kirchenkreises, der Landeskirche und des Landkreises:

http://www.kirche-mv.de/Corona.corona.0.html

https://www.nordkirche.de/

https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de

Bleiben Sie behütet und Gott befohlen,
Ihr Pastor Markus Hasenpusch]



„Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder“


Das ist die Losung aus dem 98. Psalm für den Tag, an dem ich dieses Leitwort für den Gemeindebrief schreibe. Und im Lehrtext dazu aus dem Kolosserbrief heißt es: „Singt Gott dankbar in euren Herzen“.

Wunder? Wirklich? In den letzten Wochen und Monaten gab es vieles, was eher daran zweifeln ließ, dass es Wunder gibt, dass Wunder geschehen.

Aber inzwischen scheint mir Vieles wunderbar, was vor Corona ganz selbstverständlich war. Unsere Kinder können wieder in die Schule und den Kindergarten gehen. Natürlich sind dabei immer noch verschiedene Vorschriften zu beachten und zumindest jetzt erfolgt der Unterricht noch im Wechselmodell. Aber immerhin.

Ich habe den Eindruck, bei vielen Menschen kehrt das Leben zurück, sie leben auf, atmen auf, blühen auf. Weil wieder mehr möglich ist von dem, was zum Leben so wichtig ist: andere Menschen sehen und sich mit ihnen austauschen. Gemeinschaft erleben beim Essen, beim Sport, in der Familie und im Freundeskreis.

Wunderbar fand ich es auch, am Himmelfahrtstag im Gottesdienst auf dem Silberberg nach so langer Zeit wieder singen zu können. Zwar nur mit Maske, aber überhaupt mit einer Gottesdienstgemeinde zusammen singen: das hat mir gefehlt.
Ja, in den Gottesdiensten in unseren Kirchen ist es noch nicht wieder möglich, gemeinsam zu singen. Zumindest nicht laut und mit dem Mund.
Aber wozu der Lehrtext uns ermuntert „Singt Gott dankbar in euren Herzen“, das geht. Nicht nur im Gottesdienst, sondern überall und jederzeit.
Und es kommt auch wieder die Zeit, in der wir Gott laut und gemeinsam singen können, nicht nur mit dem Herzen, sondern auch mit dem Mund: im Gottesdienst, im Kirchenchor, mit den Bläsern und bei Konzerten.

„Singet dem Herrn, denn er tut Wunder“. Ich bin sicher, jeder und jede von uns hat kleine oder auch größere Wunder erlebt, die dankbar werden lassen. Wunder, die uns Grund geben, Gott zu danken. Für manche Bewahrung in den zurückliegenden Wochen und Monaten. Sicher auch für die eine oder andere Bewährung, die durchzustehen war und durchgestanden ist. Für erfahrene Nähe trotz aller Kontaktbeschränkungen.

So wünsche ich Ihnen allen einen guten Sommer, mit wunderbaren Momenten, mit Dankbarkeit im Herzen und einem frohen Lied auf den Lippen.

Ihr Pastor Markus Hasenpusch